Fragewörter

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Warum:      Warum ist der Himmel blau?

Wieso:        Wieso kömmst du so spät?

Weshalb:    Weshalb antwortet sie nicht?

Wann:         Wann kommst du?

Wo:             Wo liegt der Chiemsee?

Wie:            Wie funktioniert das?

Wer:            Wer kann das machen?

Wen:           Wen triffst du morgen?

Wem:          Wem gehört das?

Was:            Was wollen wir heute machen?

Woher:        Woher weißt du das?

Wohin:         Wohin führt dieser Weg?

Welche/r/s:  Welche Farben hat der Regenbogen?

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Siebenschläfertag

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Siebenschläfertag

"Das Wetter am Siebenschläfertag noch sieben Wochen bleiben mag", sagt eine bekannte Bauernregel. Oder: "Ist der Siebenschläfer nass, regnet's ohne Unterlass." Regen am Siebenschläfertag, also dem 27. Juni, verspricht also nichts Gutes für den Sommer, so die weitverbreitete Befürchtung. Aber stimmt das?

Allein die Tatsache, dass die Siebenschläfer-Bauernregel Jahr für Jahr wiederholt wird, zeigt, dass ja etwas dran sein muss an der alten Weisheit. Und tatsächlich: Dem Deutschen Wetterdienst (DWD) zufolge besagen statistische Auswertungen, dass die Eintrittswahrscheinlichkeit der Siebenschläferregel bei etwa 60 Prozent liegt. In den meisten Jahren stelle sich laut DWD rund um den Siebenschläfertag eine Großwetterlage ein, die "den Witterungscharakter der folgenden Wochen" vorgibt.

Dass das Wetter an Siebenschläfer eine Vorahnung auf die nächsten Wochen gibt, hängt mit dem Jetstream zusammen. Dieser Windstrom, der sich etwa 15 Kilometer über dem Erdboden formt, bleibt meist über einige Tage oder sogar Wochen stabil.

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ändern oder verändern?

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ändern oder verändern?

In Bezug auf Menschen:

'Verändern' bezieht sich eher auf die (passive) Veränderung des Wesen eines Menschen oder seinen Charakter wohingegen 'ändern' eher eine aktive Konnotation hat.

Eltern kann man nicht ändern.
Der Erfolg hat sie nicht verändert.

oder:

Ein guter Mensch ändert (aktiv) jeden, der Schlechtes tut.
Ein guter Mensch verändert (durch seinen positiven Einfluss) jeden, der ...

Auch reflexiv:

Ich werde mich ändern, das verspreche ich dir.
(intentional wirkend)

In der kurzen Ehe hat er sich leider total verändert.
(nicht intentional wirkend)

Aber:

"sich verändern" kann sich auch auf das Äußere beziehen. Sätze wie "Er hat sich verändert" sind also doppeldeutig und lassen sich nur innerhalb eines Kontextes erschließen.
Geht es um eine optische Umgestaltung, ist dann "verändern" zu gebrauchen:

Ihre neue Frisur verändert sie stark.
Die Gardinen verändern den Raum.

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Konditionelle Satzverbindung: wenn, falls, sofern

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Konditionelle Satzverbindung: wenn, falls, sofern

Bei der konditionalen Satzverbindung werden zwei Sätze verbunden, bei denen ein Satz eine „Bedingung“ beschreibt, unter der eine „Folge“ eintreten kann.

Das Wetter ist gut. Wir machen einen Spaziergang.
„Bedingung“ – „Folge“
„Wetter gut“ – „Spaziergang“

Nebensatz: wenn

Der Nebensatz enthält die „Bedingung“, der Hauptsatz die „Folge“. Bei einem Nebensatz mit “wenn”steht das Verb am Ende.

Beispiel:
Wenn das Wetter gut ist, machen wir einen Spaziergang.
Wir machen einen Spaziergang, wenn das Wetter gut ist.

Reale und irreale Bedingungssätze mit wenn

Bedingungssätze mit wenn können mit Indikativ (reale Bedingungssätze) oder mit Konjunktiv II (Irreale Bedingungssätze) gebildet werden.

Bedingungssätze mit wenn, die sich auf die Gegenwart oder die Vergangenheit beziehen, sind häufig irreal. Sie werden mit Konjunktiv II benützt.

Beispiel:
Irreale Bedingungssätze (Gegenwart und Vergangenheit):

Gegenwart: Wenn das Wetter heute gut wäre, würde ich einen Spaziergang machen.
Vergangenheit: Wenn das Wetter gut gewesen wäre, hätte ich einen Spaziergang gemacht.

Bedingungssätze, die sich auf die Zukunft beziehen, können real oder irreal sein. Sie werden mit Indikativ oder

 

Nebensatz (Varianten): falls, sofern

Varianten von “wenn”sind “falls”und “sofern”. Sofern gehört zum gehobenen Sprachgebrauch. Bei beiden Varianten ist die Umstellung von Haupt- und Nebensatz möglich.

Beispiel: falls
Falls das Wetter gut ist, machen wir einen Spaziergang.
Wir machen einen Spaziergang, falls das Wetter gut ist.

Beispiel:sofern
Sofern das Wetter gut ist, machen wir einen Spaziergang.
Wir machen einen Spaziergang, sofern das Wetter gut ist.


 


 

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Sebastian Kneipp - der Wasserdoktor

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Sebastian Kneipp - der Wasserdoktor

Die bewegte Lebensgeschichte von Sebastian Kneipp, der heute seinen 197. Geburtstag feiern würde, ist eng mit seiner ganzheitlichen Philosophie verknüpft. Seine Erkrankung mit Tuberkulose zwang ihn dazu, sich mit verschiedenen Heilmethoden auseinanderzusetzen. Als es ihm gelang, die Krankheit mit kalten Wassergüssen aus der Donau zu heilen, war sein Forschergeist entfacht.

Im Lauf seines Lebens baute Kneipp das Wissen über die heilende Wirkung von Wasser und Heilpflanzen mit seinen eigenen Erkenntnissen zu einer systematischen Lehre aus. Der Pfarrer und Naturheilkundler schuf so ein ganzheitliches Lebenskonzept, das den Menschen, seine Lebensgewohnheiten und seine natürliche Umwelt untrennbar als ausgewogene Einheit betrachtet.

Sebastian Kneipps Erkenntnisse über die heilende Kraft der Natur und das Zusammenspiel der fünf Säulen Wasser, Pflanzen, Bewegung, Ernährung und Balance, sind bis heute das Fundament der Marke Kneipp.

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Welche Präpositionen passen?

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Welche Präpositionen passen?

  1. Wann wirst du________dem Englischkurs anfangen? 

  2. Maria hat gestern vier Stunden lang________die Handwerker gewartet. 

  3. Können Sie sich denn nicht mehr________mich erinnern? 

  4. Am Wochenende möchte ich________meinen Freunden________den 

    Bodensee fahren. Heute regnet es noch, aber wir hoffen ________ 

    schönes Wetter am Samstag.

  5. Esther und Kurt waren begeistert________dem neuen Film mit Julia 

    Roberts. 

  6. Ich möchte am liebsten________Kroatien Urlaub machen. 

  7. Kannst du dich bitte________Donnerstag________die Kinder kümmern? 

  8. Irina fliegt nächste Woche________Australien.________5.00 Uhr muss sie 

    ________ dem Taxi ________ Flughafen fahren. 

  9. Die Mitarbeiter waren________dieser Entscheidung nicht einverstanden.

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Präpositionen

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Präpositionen

Dativ:
ab, aus, bei, mit, nach, seit, zu, von


Akkusativ:
für, um, durch, gegen, ohne, bis


Akkusativ oder Dativ
an, auf, hinter, in, neben, über, unter, vor, zwischen

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Der Maibaum

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Der Maibaum

Zu einer der beliebtesten Traditionen zählt in vielen Regionen Deutschlands das Maibaumaufstellen. Jedes Jahram 1. Maiwird an zentralen Plätzen in Orten und Gemeinden der geschmückte und häufig mit dekorativen Schildern verzierter Baum aufgestellt.

Alljährlich kommt es zu einem Wettstreit, wo der höchste (teilweise bis zu 30 Meter) und prachtvollste Baum errichtet wird. In jeder Region kann der Maibaum anders aussehen. Manchenorts wird er mit der Rinde aufgestellt und andernorts geschält und weiß-blau gestrichen, mit bunten Bändern behängt, mit geschnitzten Figuren verziert und mit einem Kranz geschmückt.

Nach alter Sitte darf der Baum, der schon mehrere Wochen vor dem Aufstellungstag geschlagen werden muss, "gestohlen" werden. Trotz Bewachungdurch die Gemeindebevölkerung, kommt dies häufig vor. Nun sind feuchtfröhliche Rückgabeverhandlungen nötig, denn als Auslöse wird eine große Menge Bier vereinbart, das dann bei der Übergabe gemeinsam getrunken wird.

Rund um das Aufstellen des Maibaums findet das Maibaumfest statt. Bei Musik, Essen und Trinken kommt man hier gesellig zusammen. Gäste und einheimische Bevölkerung sind herzlich eingeladen die Aufsteller anzufeuern. Für Spaß sorgen vielerorts traditionelle Bänder- und Volkstänze um den Baum oder die Wahl einer Maikönigin.nötig, denn als Auslöse wird eine große Menge Bier vereinbart, das dann bei der Übergabe gemeinsam getrunken wird.

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Personalpronomen Akkusativ Übung

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Personalpronomen Akkusativ Übung

Ergänze die fehlenden Personalpronomen:


Beispiel

Ich grüße die Frau
Ich grüße sie

  1. Klaus holt das Auto. Klaus holt . . . . . . . . . . . . . 

  2. Schreibst du den Brief? Schreibst du . . . . . . . . . . . . ? 

  3. Maria hört die CD. Maria hört . . . . . . . . . . . . . 

  4. Ihr sucht den Hund. Ihr sucht . . . . . . . . . . . . .

  5. Die Mutter liest das Buch. Die Mutter liest . . . . . . . . . . . . . 

  6. Siehst du den Mann mit dem Hut? Siehst du . . . . . . . . . . . . ? 

 

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Personalpronomen

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Personalpronomen

Nominativ           Akkusativ        Dativ

ich                       mich                 mir

du                        dich                  dir

er                         ihn                    ihm

sie                        sie                    ihr

es                         es                     ihm

wir                       uns                    uns

ihr                        euch                 euch

sie/Sie                 sie/Sie              ihnen/Ihnen

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gewöhnt sein - gewohnt sein

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gewöhnt sein - gewohnt sein

Tritt die Konstruktion mit der Präpositon "an/daran" auf, so schreibt man gewöhnt:

Ich habe mich an diese Arbeit gewöhnt; ich bin daran gewöhnt.


Besonders häufig kommt die Konstruktion jedoch mit zu + Infinitiv vor. Oft wird noch ein “es” hinzugefügt. Dann schreibt man gewohnt:

Die Kinder sind es gewohnt, sich regelmäßig die Zähne zu putzen.

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Woher kommt das Osterei?

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Woher kommt das Osterei?

Im vorchristlichen Heidentum wurde dem Osterei bereits eine große Rolle beigemessen. Weil das Hühnerei neues Leben birgt und erzeugt, galt es schon im alten Orient als Sinnbild für die Fruchtbarkeit. 

Heute sind Ostereier Symbole für das ranghöchste Fest der Christenheit.

Euch allen schöne Ostertage! :)

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Groß- oder Kleinschreibung: Deutsch oder deutsch?

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Groß- oder Kleinschreibung: Deutsch oder deutsch?

Großschreibung bei substantivierten Adjektiven im Sinne von "deutsche Sprache" allgemein immer dann, wenn man mit "Was? Wovon? Wohin?" danach fragen kann.

Beispiel: Sie hat zwar gerade englisch gesprochen, aber ihre Muttersprache ist Deutsch.


Kleinschreibung gilt für deutsch ("in deutscher Sprache") als Adjektiv und in Verbindung mit Verben, wenn es mit "Wie?" erfragt werden kann.

Beispiel: Spricht sie deutsch oder niederländisch?

Natürlich gilt das auch für alle anderen Sprachen!

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Frühlingsbeginn auf der Nordhalbkugel

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Frühlingsbeginn auf der Nordhalbkugel

Auch wenn die Temperaturen es momentan nicht vermuten lassen, hat heute der Frühling begonnen.

Hier ein sehr bekanntes Frühlingsgedicht von Eduard Mörike:

Er ist's

Frühling lässt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte;
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land.
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen.
—  Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist's!
Dich hab' ich vernommen!

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Schönes Wochenende!

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Schönes Wochenende!

Warum die Akkusativ-Endung?

Vielen Dank!
Guten Tag!
Guten Flug!
Guten Morgen!
Schönen Abend!

Diese Ausdrücke sind Teil eines längeren Satzes, und das was man wünscht ist das direkte Objekt und steht im Akkusativ:

Haben Sie vielen Dank!
Ich wünsche Ihnen einen guten Tag!
Ich wünsche dir einen guten Flug!
Ich wünsche Ihnen einen guten Morgen!
Ich wünsche dir einen schönen Abend

Es handelt sind also um verkürzte Sätze. Den Rest lassen wir weg, weil er sich vom Kontext versteht.

Wenn das Nomen feminin oder neutral ist oder im Plural, fällt es nicht auf, dass es sich um den Akkusativ handelt, denn Nominativ = Akkusativ:

Gute Reise!
Gute Besserung!
Gute Nacht!
Alles Gute/Liebe
Viele Grüße!
Frohe Weihnachten! 

 

 

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