Bei der konditionalen Satzverbindung werden zwei Sätze verbunden, bei denen ein Satz eine „Bedingung“ beschreibt, unter der eine „Folge“ eintreten kann.

Das Wetter ist gut. Wir machen einen Spaziergang.
„Bedingung“ – „Folge“
„Wetter gut“ – „Spaziergang“

Nebensatz: wenn

Der Nebensatz enthält die „Bedingung“, der Hauptsatz die „Folge“. Bei einem Nebensatz mit “wenn”steht das Verb am Ende.

Beispiel:
Wenn das Wetter gut ist, machen wir einen Spaziergang.
Wir machen einen Spaziergang, wenn das Wetter gut ist.

Reale und irreale Bedingungssätze mit wenn

Bedingungssätze mit wenn können mit Indikativ (reale Bedingungssätze) oder mit Konjunktiv II (Irreale Bedingungssätze) gebildet werden.

Bedingungssätze mit wenn, die sich auf die Gegenwart oder die Vergangenheit beziehen, sind häufig irreal. Sie werden mit Konjunktiv II benützt.

Beispiel:
Irreale Bedingungssätze (Gegenwart und Vergangenheit):

Gegenwart: Wenn das Wetter heute gut wäre, würde ich einen Spaziergang machen.
Vergangenheit: Wenn das Wetter gut gewesen wäre, hätte ich einen Spaziergang gemacht.

Bedingungssätze, die sich auf die Zukunft beziehen, können real oder irreal sein. Sie werden mit Indikativ oder

 

Nebensatz (Varianten): falls, sofern

Varianten von “wenn”sind “falls”und “sofern”. Sofern gehört zum gehobenen Sprachgebrauch. Bei beiden Varianten ist die Umstellung von Haupt- und Nebensatz möglich.

Beispiel: falls
Falls das Wetter gut ist, machen wir einen Spaziergang.
Wir machen einen Spaziergang, falls das Wetter gut ist.

Beispiel:sofern
Sofern das Wetter gut ist, machen wir einen Spaziergang.
Wir machen einen Spaziergang, sofern das Wetter gut ist.


 


 

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