Die Begriffe grenzen sich geographisch voneinander ab. Karneval wird vor allem im Rheinland gefeiert. Der Begriff stammt aus dem Lateinischen "carne levare" (dt.: "Fleisch entziehen"). Das deutet auf die bevorstehende Fastenzeit hin. Das Wort Fasching erschien schon im 13. Jahrhundert als "vaschanc" für "Fastenschank“ - es wird vor allem im bayrischen Raum verwendet. "Fastnacht“ bezeichnet die "Nacht vor dem Fasten“ und entstand im 12. Jahrhundert. Heute wird es oft als Synonym für die schwäbisch-alemannische Fastnacht verwendet, die als traditioneller und ernster gilt als der rheinische Karneval.

Alle drei Bezeichnungen deuten darauf hin, dass die „närrische Zeit“ vor Anbruch der 40-tägigen christlichen Fastenzeit gefeiert wird. Vor dem Fleisch,- Milch- und Fettentzug sollte noch einmal so richtig ausgelassen gefeiert werden. Ursprünglicher Beginn der Fastnacht ist der Dreikönigstag, der 6. Januar. Der Karneval hingegen beginnt schon am 11. November. Ende der närrischen Zeit ist der Aschermittwoch. 

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