Übung zu Satzverbindungen

Comment

Übung zu Satzverbindungen

weil - obwohl - als - nachdem - dass - wenn - ob 

Der erste Urlaubstag im Februar 

_______ wir im Februar Urlaub hatten, flogen wir in den Süden auf eine kanarische Insel. Wir hatten vorher beide viel gearbeitet und hofften, _______ wir uns dort gut erholen konnten. _______ das Wetter schön wäre, wollten wir am Strand liegen und faul sein. _______ es regnete, wollten wir ein Auto mieten und die Insel besichtigen. 

_______ der Flug fünf Stunden dauerte, war das Fliegen für uns nicht langweilig. Der Himmel war so klar, _______ wir aus großer Höhe alles sehen konnten. Besonders der Flug über die Sahara war interessant für uns, _______ wir die Wüste noch nie gesehen hatten. 

_______ wir ankamen, nahmen wir ein Taxi und fuhren zu unserem Bungalow. Wir waren beide sehr zufrieden, _______ die Unterkunft sauber und geräumig war und nahe am Meer lag. _______ wir ausgepackt hatten, setzten wir uns in ein Lokal am Strand und tranken einen Kaffee. Dann gingen wir spazieren. _______ die Sonne schien, war es sehr warm und wir brauchten nur T-Shirts und kurze Hosen. Im Meer wollten wir aber nicht baden, _______ das Wasser für uns zu kalt war. _______ es nur 18 Grad hatte, sahen wir einigen Leuten beim Schwimmen zu. 

Auf der Insel wachsen nur Palmen und Kakteen. Andere Pflanzen gibt es nicht, _______ das Klima sehr trocken ist. 

_______ es Abend wurde, gingen wir in ein schönes Restaurant. Das Essen schmeckte mir, _______ ich Fisch normalerweise nicht so gern esse. Die Kellnerin fragte uns, _______ wir ein Glas Wein bestellen wollen. 

_______ wir gegessen hatten, spazierten wir wieder zu unserem Bungalow zurück. Wir freuten uns, _______ wir eine ganze Woche frei hatten und am Meer waren. Wir schliefen sehr gut, _______ wir nur das Meer rauschen hörten und es in der Nähe keine Autos gab. 



Comment

Advent

Comment

Advent

Advent, Advent,
ein Lichtlein brennt.
Erst eins, dann zwei,
dann drei, dann vier,
dann steht das Christkind vor der Tür.

Comment

Konnektoren - Präpositionalphase

Comment

Konnektoren - Präpositionalphase

Grund (kausal, konsekutiv) 

wegen [auf Grund (aufgrund)] + GEN: 
Wegen meiner Krankheit kann ich heute nicht zur Arbeit gehen. 

Folge (konsekutiv, kausal)

infolge + GEN:
Infolge meiner Krankheit kann ich nicht zur Arbeit gehen. 



Zweck (final)

zu + DAT: 
Zum Bestehen der Prüfung braucht man auch etwas Glück. 



Einschränkung (konzessiv)

trotz + GEN:
Trotz meiner Einladung ist er nicht gekommen. 



Gegensatz (adversiv)

im Gegensatz zu + DAT:
Im Gegensatz zu ihm hat sie die Prüfung bestanden. 

statt + GEN: 
Statt des Kaufs eines Autos empfehlen wir Leasing. 

ohne + AKK: 
Ohne (eine) Entschuldigung verließ er das Zimmer. 



Mittel (instrumental)

durch + AKK: 
Durch Fahrradfahren kann man die Umwelt schützen.



Bedingung (konditional)

bei + DAT (im Falle):
Bei gutem Wetter machen wir am Wochenende eine Fahrradtour. 

ohne + AKK: 
Ohne Ausbildung findet man nur schwer einen Ausbildungsplatz 



Comment

Konnektoren - Hauptsatz und Nebensatz mit Konjunktion

Comment

Konnektoren - Hauptsatz und Nebensatz mit Konjunktion

Grund (kausal, konsekutiv): 

denn:
Ich kann heute nicht zur Arbeit gehen, denn ich bin krank. 

weil [da]: 
Ich kann heute nicht zur Arbeit gehen, weil ich krank bin. 


Folge (konsekutiv, kausal)

deshalb (deswegen, daher, darum, aus diesem Grund, infolgedessen): 
Ich bin krank, deshalb kann ich nicht zur Arbeit gehen. 

trotzdem:
Ich habe ihn eingeladen, trotzdem ist er nicht gekommen. 

:so ... dass 
Ich bin so krank, dass ich nicht zur Arbeit gehen kann. 


Zweck (final)

damit, um .... zu: 
Man braucht auch etwas Glück, damit man die Prüfung besteht.. 
Man braucht auch etwas Glück, um die Prüfung zu bestehen. 


Einschränkung (konzessiv)

trotzdem:
Ich habe ihn eingeladen, trotzdem ist er nicht gekommen. 

obwohl [obgleich, obschon): 
Er ist nicht gekommen, obwohl ich ihn eingeladen habe. 


Gegensatz (adversiv)

während:
Sie hat die Prüfung bestanden, während er sie nicht bestanden hat. 

anstatt .... dass (zu): 
Anstatt ein Auto zu kaufen, empfehlen wir Leasing. 

ohne .... dass (zu): 
Ohne sich zu entschuldigen, verließ er das Zimmer. 


Mittel (instrumental)

indem, dadurch .... dass: 
Man kann die Umwelt schützen, indem man Fahrrad fährt. 
Man kann die Umwelt dadurch schützen, dass man Fahrrad fährt. 


Bedingung (konditional)

wenn [falls] :
Wenn das Wetter gut ist, machen wir am Wochenende eine Fahrradtour. 

wenn nicht: 
Wenn man keine Ausbildung hat, findet man nur schwer einen Arbeitsplatz 







Comment

Der Mauerfall

Comment

Der Mauerfall

Am 9. November 1989 fiel die Berliner Mauer. Knapp ein Jahr nach dem Mauerfall war die Wiedervereinigung 1990 vollendet. Am 3. Oktober trat die DDR der Bundesrepublik bei. Vom Fall der Mauer am 9. November 1989 bis zur deutschen Einheit dauerte es damit knapp ein Jahr. Die Existenz der DDR endete am Mittwoch, 3. Oktober 1990.

Der 9. November 1989 steht fest mit der Deutschen Einheit in Verbindung. Der Tag erinnert auch an den erfolgreichen Widerstand und Bürgermut. Der Fall der Mauer markiert zudem das Ende des Kalten Krieges.

Der Bau der Mauer begann im August 1961. In der Nacht vom 12. auf den 13. August 1961 gab Walter Ulbricht, der DDR-Staatsratsvorsitzende, SED-Parteiführer und Vorsitzende des Nationalen Verteidigungsrates der DDR, den Befehl zur Abriegelung der Sektorengrenze in Berlin.

Am frühen Morgen des 13. August begannen bewaffnete Grenzpolizisten das Straßenpflaster aufzureißen, Barrikaden zu errichten und Stacheldraht zu befestigen. Die Absperrung lief entlang der sowjetischen Sektorengrenze mitten durch Berlin. Geschütze und Panzer fuhren auf.

In der Nacht vom 17. zum 18. August wurde der Stacheldraht durch eine Mauer aus Hohlblocksteinen ersetzt. Die Grenze war dicht.

Eine ganze Generation lang wurden die Deutschen in Ost und West getrennt. Die Mauer wurde weltweit zum Symbol für den Kalten Krieg, der die Welt politisch in eine östliche und eine westliche Hemisphäre spaltete.

Mehrere Entwicklungen führten zum Mauerfall am 9. November 1989. Die Reformen des sowjetischen Staatspräsidenten Michail Gorbatschow, die Wirtschaftskrise, die Massenflucht der Menschen in den Westen und die friedlichen Demonstrationen der DDR-Bürgerinnen und -Bürger erzwangen das Ende der DDR-Diktatur.



Comment

Das Perfekt

Comment

Das Perfekt

Das Perfekt ist eine der wichtigsten Zeitform in der deutschen Grammatik. Es wird besonders in der gesprochenen Sprache fast immer benutzt, wenn wir über die Vergangenheit sprechen. Wie in vielen anderen europäischen Sprachen wird das Perfekt mit einem Hilfsverb und dem Partizip II gebildet. Hilfsverben im Deutschen sind entweder „sein“ oder „haben“. Grundsätzlich wird das Hilfsverb „sein“ bei Verben der Bewegung und der Zustandsänderung verwendet. „Haben“ kommt bei allen anderen Verben zum Einsatz. 

Das Hilfsverb „sein“ bei Verben der Bewegung

Verben der Bewegung sind zum Beispiel: laufen, gehen, fahren, rennen, springen, fliegen, also Verben, die die Fortbewegung von einem Ort zum anderen beschreiben. Wenn wir mit diesen Verben das Perfekt bilden möchten, müssen wir das Hilfsverb „sein“ in konjugierter Form an zweiter Stelle im Satz und das entsprechende Partizip II am Ende des Satzes benutzen.
Beispiel: Ich bin zum Bäcker gelaufen.
Einige Bewegungsverben können das Perfekt allerdings mit „haben“ und mit „sein“ bilden. Zu diesen Verben gehören „schwimmen“ oder „joggen“. In Verbindung mit einer Richtungs- oder Ortsangabe, ist jedoch nur die Perfektbildung mit „sein“ möglich:
Ich habe geschwommen. Ich bin geschwommen. Ich bin zum Ufer geschwommen.
Ich habe gejoggt. Ich bin gejoggt. Ich bin durch den Park gejoggt.
Alle genannten Formen sind richtig. Allerdings nimmt die Perfektbildung mit „haben“ bei diesen Bewegungsverben tendenziell ab.

Das Hilfsverb „sein“ bei Verben der Zustandsänderung

Verben der Zustandsänderung können zum Beispiel sein: aufstehen, wachsen, trocknen, einschlafen; also all jene Verben, die die Veränderung von einem Zustand A in einen Zustand B beschreiben:

Das Hilfsverb „haben“ – der „Normalfall“

Bei allen Verben, die keine Bewegung oder Zustandsänderung beschreiben, wird die Perfektform mit dem Hilfsverb „haben“ gebildet. Dies betrifft die Mehrheit der deutschen Verben.
Folgende Verben bilden die Perfektform immer mit „haben“:
– transitive Verben, also Verben in Verbindung mit einem Akkusativobjekt, zum Beispiel: Sie hat ein Eis gegessen.
– reflexive Verben, zum Beispiel: Ich habe mich gewaschen.




Regionale Besonderheiten

Trotz der genannten Grundregeln, nach denen das Hilfsverb „sein“ ausschließlich bei Verben der Bewegung und der Zustandsänderung zum Einsatz kommt, lässt sich die Frage „Sein“ oder nicht „Sein“ je nach Region nicht so leicht beantworten. So ist es im süddeutschen Sprachraum üblich, auch den Perfekt der Verben „sitzen“, „stehen“ und „liegen“ mit Hilfe des Hilfsverbes „sein“ zu bilden, obwohl diese Verben weder eine Bewegung, noch eine Zustandsänderung beschreiben. Formulierungen wie: „Ich bin gesessen“, „Er ist gestanden“ oder „Du bist gelegen“ sind in Süddeutschland, Österreich und der Schweiz durchaus Standard und keineswegs falsch. 



Comment

Partizip der starken unregelmäßigen Verben

Comment

Partizip der starken unregelmäßigen Verben

einfache Verben: ge - ... - en

schreiben: geschrieben

bleiben: geblieben

kommen: gekommen

lesen: gelesen

gehen: gegangen


Verben mit Präfix trennbar: Präfix – ge - ... - en

aufschreiben: aufgeschrieben

aussteigen: ausgestiegen

wiederkommen: wiedergekommen

vorlesen: vorgelesen

wegfahren: weggefahren

Verben mit Präfix untrennbar: Präfix+... - en

beschreiben: beschrieben

verbleiben: verblieben

ersteigen: erstiegen

zerbrechen: zerbrochen

missverstehen: missverstanden



Comment

Partizip der schwachen regelmäßigen Verben

Comment

Partizip der schwachen regelmäßigen Verben

Einfache Verben: ge- Verbstamm - (e)t

lernen gelernt

kaufen gekauft

wohnen gewohnt

lachen gelacht

widmen gewidmet


Verben mit Präfix trennbar: Präfix – ge – Verbstamm - (e)t

einkaufen. eingekauft

abholen abgeholt

aufmachen aufgemacht

ausstellen. ausgestellt

abwarten abgewartet


Verben mit Präfix untrennbar: Verbstamm - (e)t

besuchen besucht

bezahlen bezahlt

erzählen erzählt

verkaufen verkauft

erwarten erwartet

Verben auf -ieren: Verbstamm - t

fotografieren fotografiert:

inhalieren inhaliert

telefonieren telefoniert

studieren studiert

repräsentieren repräsentiert




Comment

Herbst auf der Nordhalbkugel

Comment

Herbst auf der Nordhalbkugel

Warum heißt der Herbst eigentlich Herbst? 

Der Name Herbst hängt mit der Ernte zusammen. Er ist nämlich mit dem englischen Wort „harvest“ (Ernte), dem lateinischen Wort „carpare“ (schneiden) und dem griechischen Wort „karpós" (Frucht oder Ertrag) verwandt. Daher könnte man den Herbst mit Begriffen wie "Zeit der Früchte, des Pflückens und der Ernte" beschreiben.


Und das gilt nicht nur für die Menschen, die jetzt Obstsorten wie Äpfel, Birnen, Pflaumen und Weintrauben, aber auch Kürbisse und Mais ernten, sondern auch für Tiere. Sie legen sich im Herbst einen Futtervorrat an Herbstfrüchten wie Zapfen, Bucheckern, Eicheln, Kastanien und Nüssen an.



Comment

Konjunktiv II Präteritum aktiv von „sein“ und „haben“

Comment

Konjunktiv II Präteritum aktiv von „sein“ und „haben“

sein:

ich wäre
du wärst
er, sie, es wäre
wie wären
ihr wärt
sie, Sie wären


haben

ich hätte
du hättest
er, sie, es hätte
wir hätten
ihr hättet
sie, Sie hätten


Beispiele:

Ich wäre gern Pilotin.
Sie wäre jetzt lieber in Spanien.
Wenn das Wetter schön wäre, …
Wir wären glücklich, wenn ...

Ich hätte gern ein Bier (Bestellung im Restaurant, Höflichkeit)
Wenn du ein Auto hättest, …
Sie hätten mehr Erfolg, wenn ...
Er hätte so gerne eine Freundin.
 

 


 

Comment

Freitag, der 13.

Comment

Freitag, der 13.

Freitag, der 13., ist für viele Menschen ein Tag, an dem besonders oft Unglücke passieren. 

Es gibt sogar einen medizinischen Fachbegriff für die irrationale Furcht vor Freitag, dem 13.: Sie wird als Paraskavedekatriaphobie bezeichnet und kann im Einzelfall soweit führen, dass davon betroffene Personen sich an einem Freitag, den 13. nicht aus ihrem Haus wagen.

Der Aberglaube, dass Freitag, der 13. ein Unglückstag ist, setzt sich aus zwei Faktoren zusammen: der Zahl 13 und dem Tag Freitag. Beide werden im Volksglauben mit etwas Negativem verbunden.

Bis heute spielt das Zwölfersystem in vielen Gesellschaften eine herausragende Rolle: Jeder Tag ist in zwei Mal zwölf Stunden eingeteilt, jedes Jahr hat zwölf Monate. Es gibt zwölf Tierkreiszeichen. Jesus versammelte zwölf Apostel um sich. Und ein Dutzend ist eine bis heute häufig verwendete Maßeinheit. Die Zahl 13 überschreitet dieses geschlossene System und ist als Primzahl nur durch eins und sich selbst ohne Rest teilbar. Lange wurde die 13 im deutschen Volksmund daher auch "das Dutzend des Teufels“ genannt.

Der Freitag hat einen ähnlich schlechten Ruf, der sich vorrangig aus dem Christentum ableitet: Jesus Christus wurde an einem Freitag gekreuzigt, sein Tod wird am Karfreitag betrauert. Gläubige Christen erbringen auch heute noch regelmäßig ein Freitagsopfer, um an diesem Wochentag dem Leiden und Tod Jesu Christi zu gedenken.

Lange Zeit wurden der Freitag und die Zahl 13 jedoch nicht miteinander zu einem "Super-Unglückstag" kombiniert. Erst seit Anfang des 20. Jahrhunderts gilt Freitag, der 13. als Schreckenstermin.


 

 

Comment

Fragewörter

Comment

Fragewörter

Warum:      Warum ist der Himmel blau?

Wieso:        Wieso kömmst du so spät?

Weshalb:    Weshalb antwortet sie nicht?

Wann:         Wann kommst du?

Wo:             Wo liegt der Chiemsee?

Wie:            Wie funktioniert das?

Wer:            Wer kann das machen?

Wen:           Wen triffst du morgen?

Wem:          Wem gehört das?

Was:            Was wollen wir heute machen?

Woher:        Woher weißt du das?

Wohin:         Wohin führt dieser Weg?

Welche/r/s:  Welche Farben hat der Regenbogen?

Comment

Siebenschläfertag

Comment

Siebenschläfertag

"Das Wetter am Siebenschläfertag noch sieben Wochen bleiben mag", sagt eine bekannte Bauernregel. Oder: "Ist der Siebenschläfer nass, regnet's ohne Unterlass." Regen am Siebenschläfertag, also dem 27. Juni, verspricht also nichts Gutes für den Sommer, so die weitverbreitete Befürchtung. Aber stimmt das?

Allein die Tatsache, dass die Siebenschläfer-Bauernregel Jahr für Jahr wiederholt wird, zeigt, dass ja etwas dran sein muss an der alten Weisheit. Und tatsächlich: Dem Deutschen Wetterdienst (DWD) zufolge besagen statistische Auswertungen, dass die Eintrittswahrscheinlichkeit der Siebenschläferregel bei etwa 60 Prozent liegt. In den meisten Jahren stelle sich laut DWD rund um den Siebenschläfertag eine Großwetterlage ein, die "den Witterungscharakter der folgenden Wochen" vorgibt.

Dass das Wetter an Siebenschläfer eine Vorahnung auf die nächsten Wochen gibt, hängt mit dem Jetstream zusammen. Dieser Windstrom, der sich etwa 15 Kilometer über dem Erdboden formt, bleibt meist über einige Tage oder sogar Wochen stabil.

Comment

ändern oder verändern?

Comment

ändern oder verändern?

In Bezug auf Menschen:

'Verändern' bezieht sich eher auf die (passive) Veränderung des Wesen eines Menschen oder seinen Charakter wohingegen 'ändern' eher eine aktive Konnotation hat.

Eltern kann man nicht ändern.
Der Erfolg hat sie nicht verändert.

oder:

Ein guter Mensch ändert (aktiv) jeden, der Schlechtes tut.
Ein guter Mensch verändert (durch seinen positiven Einfluss) jeden, der ...

Auch reflexiv:

Ich werde mich ändern, das verspreche ich dir.
(intentional wirkend)

In der kurzen Ehe hat er sich leider total verändert.
(nicht intentional wirkend)

Aber:

"sich verändern" kann sich auch auf das Äußere beziehen. Sätze wie "Er hat sich verändert" sind also doppeldeutig und lassen sich nur innerhalb eines Kontextes erschließen.
Geht es um eine optische Umgestaltung, ist dann "verändern" zu gebrauchen:

Ihre neue Frisur verändert sie stark.
Die Gardinen verändern den Raum.

Comment