Ausspracheregeln

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Ausspracheregeln

Die deutsche Sprache besitzt wie jede andere Sprache Regeln für die Aussprache. Die wichtigsten sind hier zusammengefasst. 

Am Wort- und Silbenende werden b, d, g, s und v wie [p], [t], [k], [s] und [f] gesprochen.

Am Wort und Silbenanfang wird st wie “scht” und sp wie “schp” gesprochen.
ch wird gesprochen wie:

- [x] nach a, o, u und auBsp.:Bach, Loch, Buch

- [ç] nach allen anderen Vokalen, nach l, n und r und in den Endungen -chen und -ig 
(ig wird im Regelfall immer als “ich” gesprochen, nicht als [ik]).Bsp.:niedlich, Kirche, manch,Molch, Kindchen, König.

Folgt dem -ig ein Vokal wird es als [ig] gesprochen; Bsp.:Könige.

- [k] vor a, o ,u ,l ,r und s.Bsp.:Chaos, Chor, Chlor
Die Aussprache von ch kann im Singular anders sein als im Plural!Beispiel:das Buch
([x]), die Bücher ([ç]).

h wird nur am Wort- und Silbenanfang gesprochen.
Wenn h ein Dehnungszeichen ist, bleibt es stumm.

r wird in 2 Fällen als dunkles a, als Reduktionsvokal, realisiert:
zum einen am Silbenenden nach langem Vokal, Bsp.:er, Bauer, oder in den Präfixen er-, zer-, ver-; innerhalb der Silbe wird das Suffix -er 
ebenfalls als Reduktionsvokal realisiert, Bsp.:weiter, Vater



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gewohnt oder gewöhnt

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gewohnt oder gewöhnt

Tritt die Konstruktion mit der Präpositon an/daranauf, so schreibt man gewöhnt:
ich habe mich an diese Arbeit gewöhnt. ich bin daran gewöhnt 

Besonders häufig kommt die Konstruktion jedoch mit zu + Infinitiv vor. Oft wird noch ein “es”hinzugefügt. Dann schreibt man gewohnt:
Die Kinder sind es gewohnt, sich regelmäßig die Zähne zu putzen.

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Walpurgisnacht

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Walpurgisnacht

Die Wurzeln der Walpurgisfeier liegen weit in vorchristlicher Zeit und gehen auf germanische Ursprünge zurück. Die Bewohner des Harzes feierten an diesem Tag ein mit diversen Opfern einhergehendes Frühlingsfest als Freude über das Ende des Winters sowie die Hochzeit des obersten Germanengottes Wotan. Dabei wurden auch böse Geister vertrieben, was durch Verkleidungen mit Masken, Schüssen und Feuer geschehen sollte. Unklar ist allerdings, ob die Altvorderen diese Rituale auch auf dem Brocken - dem legendären Zentrum der Walpurgishandlungen – abhielten.

Der Sage nach versammeln sich zur Walpurgisnacht die Hexen auf dem Hexentanzplatz bei Thale, um von dort aus auf Besen, Mistgabeln, Katzen und anderen Fluggeräten gemeinsam zum Brocken zu fliegen, wo das eigentliche Hexenfest stattfindet. Dort tanzen alle Hexen in einem großen Kreis mit dem Rücken zueinander um das Feuer herum und küssen anschließend dem Teufel den Hintern. Dann lassen sie sich mit dem Teufel vermählen, worauf dieser die Hexen mit dem sogenannten Hexenmal zeichnet und ihnen die Fähigkeit zur Zauberei gibt.




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Nomen mit neutralem Artikel

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Nomen mit neutralem Artikel

Nomen mit neutralem Artikel sind:

  • Diminutive: das Kätzchen, das Schweinchen …

  • Substantivierte Verben: das Essen, das Lachen …

  • Substantivierte Adjektive: das Gute, das Schöne …

Die meisten Nomen mit folgenden Endungen haben den neutralen Artikel:

  • -ment: das Argument, das Kompliment …

  • -nis: das Zeugnis, das Verhältnis …

  • -o: das Konto, das Skonto …

  • -um: das Museum, das Publikum …

  • -tum: das Altertum, das Ultimatum ...

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Nomen mit femininem Artikel

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Nomen mit femininem Artikel

Nomen mit weiblichem Artikel sind:

  • Kardinalzahlen: die Eins, die Zwei …

  • Motorradmarken: die Harley, die Moto Guzzi ...

  • Flugzeuge und Schiffe: die Boeing, die Titanic …

Nomen mit folgenden Endungen haben den weiblichen Artikel:

  • -heit: die Beliebtheit, die Freiheit …

  • -keit: die Heiterkeit, die Fröhlichkeit …

  • -schaft: die Bereitschaft, die Mannschaft ...

  • -ung: die Regierung, die Ernährung …

  • -ion: die Tradition, die Meditation …

  • -ade: die Marmelade, die Parade …

  • -age: die Garage, die Passage …

  • -anz: die Distanz, die Diskrepanz …

  • -enz: die Differenz, die Existenz ...

  • -ik: die Musik, die Kritik …

  • -ie: die Chemie, die Philosophie …

  • -ei: die Wäscherei, die Bäckerei ...

  • -tät: die Qualität, die Parität …

  • -ur: die Diktatur, die Frisur …

  • -e: die Farbe, die Reise ...

  • von Verben abgeleitete Substantive, die auf -t enden: die Fahrt, die Tat …



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Nomen mit maskulinem Artikel

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Nomen mit maskulinem Artikel

Nomen mit männlichem Artikel sind:

  • Jahreszeiten: der Frühling, der Sommer ...

  • Monate: der Januar, der Februar ...

  • Wochentage: der Montag, der Dienstag ...

  • Windrichtungen: der Norden, der Süden ...

  • Niederschläge: der Regen, der Schnee ...

  • Automarken: der BMW, der VW ...

  • von Verben abgeleitete Substantive ohne Endung: der Gang, der Fang

  • Nomen, die auf -er enden: der Lehrer, der Fahrer

  • Nomen, die auf -ismus enden: der Journalismus, der Kapitalismus

Fast alle Nomen mit folgenden Endungen haben den männlichen Artikel:

(Ausnahmen sind aus anderen Sprachen übernommene Nomen wie das Croissant, das Bowling, das Chlor …)

  • -ant: der Elefant, der Ministrant ...

  • -or: der Doktor, der Mentor ...

  • -ner: der Rentner, der Rechner ...

  • -ing: der Zwilling, der Schützling ...

  • -el: der Mantel, der Gürtel ...

  • -er: der Lehrer, der Vater ...

  • -en: der Laden, der Wagen ...

  • -ig: der Honig, der Zeisig...






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Alberts Einsteins 140. Geburtstag

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Alberts Einsteins 140. Geburtstag

Albert Einstein war ein bedeutender deutsche Physiker, der als Verfasser der speziellen und allgemeinen Relativitätstheorie mit seinen Gedanken über Zeit und Raum das physikalische Weltbild bis heute maßgeblich prägt und „für seine Verdienste um die theoretische Physik“ den Nobelpreis für Physik 1921 erhielt. 

Er wuchs in Ulm in einer jüdisch-deutschen Familie auf, die der Mittelschicht zuzuordnen war. Bald nach seiner Geburt zog die Familie 1880 aus der Universitätsstadt in die bayerische Landeshauptstadt München um. Bereits in der Schulzeit galten Einsteins Begabung und Begeisterung vor allem den naturwissenschaftlichen Fächern. Auch außerhalb der Schule entfaltete er sich auf diesem Gebiet und verschaffte sich mit (populär-)wissenschaftlicher Literatur einen Überblick über den aktuellen Stand der Forschung.

Im Alter von 15 Jahren zogen Einsteins Eltern aus beruflichen Gründen nach Mailand, der Sohn sollte jedoch in München die Schule beenden. Aus Ärger über den Direktor verließ er aber zwei Jahre später das Gymnasium ohne Abschluss. Kurz darauf ergab sich für ihn die Möglichkeit, an einem Schweizer Gymnasium weiter zur Schule zu gehen. Dort schloss er im Jahre 1896 seine Schullaufbahn mit exzellenten Noten ab. Die heute oft verbreitete These, dass Einstein ein schlechter Schüler gewesen sei, beruht auf einer Fehlinterpretation des Schweizer Notensystems.

Von 1896 bis 1900 studierte Einstein am Züricher Polytechnikum.

1905 veröffentlichte er nach langer Arbeit einige seiner frühen und zugleich mit zu wichtigsten zählende Werke: darunter eine Hypothese zu Lichtquanten und eine quantentheoretische Erklärung. Zentral in Einsteins wissenschaftlichen Werk ist die ebenfalls 1905 veröffentlichte Arbeit „Zur Elektrodynamik bewegter Körper“, die heute unter dem Namen „Spezielle Relativitätstheorie“ bekannt die wohl bekannteste Formel der Physik enthält: E=mc2. Parallel zu diesen Arbeiten hatte Einstein auch an seiner Dissertation gearbeitet, die er im selben Jahr bei der Universität Zürich einreichte und für die ihm im Folgejahr der Doktortitel der Physik verliehen wurde. Im Jahre 1909 wurde Einstein Dozent auf dem Gebiet der theoretischen Physik, zwei Jahre später bekam er den Professorentitel verliehen.

1922 erhielt er schließlich den Nobelpreis für Physik – allerdings nicht für die spezielle oder allgemeine Relativitätstheorie sondern für seine Erklärung des photoelektrischen Effekts ebenfalls aus dem Jahr 1905.

Seinen hohen Bekanntheitsgrad nutzte Einstein für zahlreiche Reisen, auf denen er mit vielen wissenschaftlichen Koryphäen seiner Zeit in Kontakt kam. Im Jahre 1932 reiste Einstein einmal mehr in die Vereinigten Staaten und kehrte wegen der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten im folgenden Jahr nicht mehr Deutschland zurück. In der Folge wurde er ausgebürgert. Einstein lebte, arbeitete und forschte fortan bis zu seinem Tod an der Universität Princeton. Er vertiefte seine Forschungen und veröffentlichte in den folgenden Jahren zahlreiche weitere Schriften, die heute Teil der allgemeinen Relativitätstheorie sind. Neben vielen anderen Wissenschaftlern suchte auch Einstein nach einer „Weltformel”.

Sein Heimatland Deutschland sah Einstein nur noch einmal inkognito drei Jahre vor seinem Tod im Jahr1952wieder. Insbesondere in seinen letzten Lebensjahren trat Einstein nicht nur als Forscher und Wissenschaftler, sondern auch als Pazifist und Botschafter für den Weltfrieden auf.

Er stirbt am 18.04.1955 zur Zeit des in West und Ost geteilten Deutschlands in Princeton, New Jersey.






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Heute vor 100 Jahren

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Heute vor 100 Jahren

Marie Juchacz - die erste Frau am Rednerpult in einem deutschen Parlament

Es ist ein historischer Moment, als Marie Juchacz am 19. Februar 1919 ans Rednerpult der deutschen Nationalversammlung im Weimarer Nationaltheater tritt. Zum ersten Mal spricht eine Frau in einem deutschen Parlament. Zusammen mit 36 weiteren Frauen gehört die damals 40-jährige Sozialreformerin und Frauenrechtlerin zu den ersten weiblichen Abgeordneten in Deutschland. Mit dem Ende des Ersten Weltkriegs war den Frauen das Wahlrecht zugestanden worden.

Die erste Rednerin in der Weimarer Nationalversammlung bleibt allerdings weniger durch ihre weitere parlamentarische Arbeit in Erinnerung als vielmehr durch einen Verband, den sie am 13. Dezember 1919 gründet. Die Arbeiterwohlfahrt, auch AWO genannt, wird zu ihrem Lebenswerk. Unter dem Dach der SPD entstehen im ganzen Land Einrichtungen zur Linderung der Arbeiternot - Kurheime für Alkoholkranke, Altersheime für proletarische Rentner und Erholungslager für Kinder. Hilfe zur Selbsthilfe ist wie schon in den Kriegsjahren das Motto von Marie Juchacz' Engagement in der Sozialfürsorge. Die große Politik hinterlässt sie weiter den Männern.

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Erneut - nochmals - wieder

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Erneut - nochmals - wieder

Erneut

Adjektiv
Bedeutung: von Neuem, wieder auftretend

Beispiele:

Erneute Unruhen
Mit erneuter Kraft arbeiten
Erneut Forderungen stellen.

Nochmals

Adverb

1. ein weiteres Mal, noch einmal


Beispiele:

Ich möchte das nochmals betonen
Nochmals (ich frage noch einmal): Wo waren Sie zwischen 19 und 20 Uhr?


2. drückt aus, dass ein Vorgang, Zustand unterbrochen, eine schon abgeschlossene Angelegenheit wieder aufgenommen wird

Beispiel
:

Sie hatte den Motor schon angelassen, da stieg sie nochmals aus.


Wieder

Adverb

1. drückt eine Wiederholung aus; ein weiteres Mal, wie früher schon einmal;  erneut

Beispiele:

Wir fahren dieses Jahr wieder an die See
Ich werde morgen wieder früh aufstehen.
Tu das nie wieder!
Nie wieder (nie mehr) Krieg!
Wann siehst du sie wieder? 
Es regnet wieder!
Was ist denn jetzt schon wieder los?

2. drückt eine Rückkehr in einen früheren Zustand aus; drückt aus, dass etwas rückgängig gemacht wird


Beispiele:

Wieder gesund sein.
Alles ist wieder beim Alten.
Ich bin gleich wieder hier.
Er fiel und stand sofort wieder auf.
Der Name ist mir endlich wieder eingefallen

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Verben mit Präpositionen

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Verben mit Präpositionen

Hier einige Beispiele für Verben mit Präpositionen:

achten auf: Achte auf en Verkehr!

anfangen mit: Hast du schon mit den Hausaufgaben abgefangen?

sich ärgern über: Wir haben uns sehr über die Verspätung geärgert

bedanken bei/für: Sie hat sich bei mir für die Blumen bedankt

sich beschweren bei/über: Kai hat sich beim Veranstalter über den Busfahrer beschwert

sich bewerben bei/um: Klaus hat sich bei der Bank um eine Stelle beworben

denken an: Ich denke an dich

diskutieren mit/über: Wir haben gestern mit Otto über den Verkehr diskutiert

sich entschukdigen bei/für: Entschuldige dich bei deinem Chef für die falschen Angaben

sich freuen auf: Maria freut sich auf den Urlaub

glauben an: Glaubst du an die Wiedergeburt?

sich informieren bei/über: Informiere dich bei Hans über die Möglichkeiten

sich interessieren für: Anna interessiert sich für Fußball

sich kümmern um: Können Sie sich bitte um die Pflanzen kümmern?

nachdenken über: Haben sie über meinen Vorschlag nachgedacht?

passen zu: Oliver passt nicht zu Claudia

sprechen mit/über: Ich habe mit Frau Meier über deine Bewerbung gesprochen

teilnehmen an: Daniel und ich nehmen am Seminar teil

sich treffen bei/zu: Wir treffen uns morgen bei den Nachbarn zum Frühstück

träumen von: Klara träumt von einem Urlaub in der Südsee

sich verlassen auf: Er verlässt sich auf sie

sich vorbereiten: Sie muss sich noch auf ihren Unterricht vorbereiten

sich wundern über: Ich wundere mich über dein Vertrauen

zweifeln an: Zweifelst du an mir?

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Verben mit Akkusativ

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Verben mit Akkusativ

Einige Beispiele für Verben mit Akkusativ:

aufräumen: Ich muss mein Zimmer aufräumen.
bekommen: Anna hat ein Handy bekommen.
bestellen: Er hat das Buch im Internet bestellt.
brauchen: Die Kinder brauchen neue Schuhe.
essen: Ich esse einen Apfel.
haben: Wir haben einen Hund
hören: Ich höre einen Song von Michael Jackson.
kaufen: Wir kaufen einen neuen Teppich.
lesen: Der Student liest ein Buch.
nehmen: Mein Großvater nimmt seine Medikamente regelmäßig.
reparieren: Der Mechaniker kann das Auto nicht mehr reparieren.
suchen: Die Frau sucht ihre Brille.
trinken: Das Kind trinkt einen Orangensaft.
vergessen: Oliver hat den Termin vergessen.
verlieren: Ich habe meinen Schlüssel verloren.
verstehen: Ich kann dich nicht verstehen.

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Verben mit Dativ

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Verben mit Dativ

Hier einige Beispielen von Verben, die den Dativ nach sich ziehen:

abraten von ich rate dir davon ab

antworten er antwortet mir nicht

begegnen wir sind uns gestern begegnet

danken wir danken Ihnen für die Antwort

einfallen mir fällt nichts ein

fehlen du fehlst mir!

folgen ich folge dir bis ans Ende der Welt

gefallen das Hotel gefällt uns sehr

gehören wem gehört das?

gelingen ihr gelingt heute nichts

glauben glaube mir!

gratulieren wir gratulieren euch!

helfen kannst du mir bitte helfen

nützen das nützt uns nicht

passen passt dir die Hose?

raten ich rate dir dazu

schmecken schmeckt es dir?

vertrauen er kann ihr vertrauen

widersprechen immer widersprichst du deinen Eltern

zuhören hör mir bitte zu!

zustimmen stimmt ihr mir zu?




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Ein frohes neues Jahr

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Ein frohes neues Jahr

Wie auch immer eure Pläne, Wünsche, Ziele für das Jahr 2019 aussehen: Ich wünsche euch, dass sie in Erfüllung gehen.

Euch allen ein schönes und glückliches Jahr 2019!

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Das Jahr geht zu Ende

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Das Jahr geht zu Ende

Um vier wird's schon dunkel
Der Wind weht von Ost
Die Luft schmeckt schon lange nach Schnee
Die Stadt ist geschmückt
Spielt noch immer verrückt
Und sagt rastlos der Weihnacht ade

Das Jahr geht zu Ende
Die Kerzen verglühen
Doch das Licht leuchtet weiter in dir
Das Jahr geht zu Ende
Die Kerzen verglühen
Doch das Licht leuchtet weiter in dir

Du merkst, es ist wirklich schon wieder so weit
Und spürst, wie es kribbelt im Blut
Du denkst an das Jahr
Siehst noch einmal was war
Und du fragst dich: War's schlecht oder gut?

Das Jahr geht zu Ende
Die Kerzen verglühen
Doch das Licht leuchtet weiter in dir
Das Jahr geht zu Ende
Die Kerzen verglühen
Doch das Licht leuchtet weiter in dir

Und strahlt…

Rolf Zuckowski

https://www.youtube.com/watch?v=c7fOcsloEIM



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Doch!

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Doch!

Positive Fragen

Wenn wir eine Frage ohne Fragewort stellen, erwarten wir „JA“ oder „NEIN“ als möglich Antwort.

Wir haben diese beiden Optionen, wenn die Frage „positiv“ gestellt wird. Dies sind Fragen ohne die Wörter „KEIN“ oder „NICHT“.

Beispiele:
Hast du ein Auto? – Ja, ich habe ein Auto
Hast du ein Fahrrad? – Nein, ich habe kein Fahrrad
Musst du heute arbeiten? – Nein, ich muss nicht arbeiten.


Negative Fragen

In negativen Fragen finden wir die Wörter „KEIN“ oder „NICHT„.

Wenn wir der negativen Frage zustimmen, meinen wir damit, dass wir die negative Aussage der Frage bestätigen. Dann sagen wir: „NEIN„

Aber wenn wir den negativen Inhalt der Frage nicht bestätigen, also nicht zustimmen, nehmen wir das Adverb „DOCH„. Das bedeutet, dass wir der negativen Aussage widersprechen.


Beispiele:
Kommst du morgen nicht? Doch, ich komme. 
Hast du keinen Appetit? Nein, ich habe keinen Appetit.
Bist du nicht müde? Doch, ich bin sehr müde!

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Wort des Jahres 2018: Heißzeit

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Wort des Jahres 2018: Heißzeit

Das Wort des Jahres 2018 ist Heißzeit.

Diese Entscheidung traf eine Jury der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) in Wiesbaden. Sie thematisiert damit nicht nur den extremen Sommer, sondern es soll auch eines der gravierendsten globalen Phänomene des frühen 21. Jahrhunderts, der Klimawandel, angesprochen werden. Darüber hinaus sei Heißzeit eine interessante Wortbildung. Mit der lautlichen Analogie zu Eiszeit erhalte der Ausdruck über die bloße Bedeutung "Zeitraum, in dem es heiß ist" hinaus eine epochale Dimension und verweise möglicherweise auf eine sich ändernde Klimaperiode, so die Jury in ihrer Begründung.

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