Alberts Einsteins 140. Geburtstag

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Alberts Einsteins 140. Geburtstag

Albert Einstein war ein bedeutender deutsche Physiker, der als Verfasser der speziellen und allgemeinen Relativitätstheorie mit seinen Gedanken über Zeit und Raum das physikalische Weltbild bis heute maßgeblich prägt und „für seine Verdienste um die theoretische Physik“ den Nobelpreis für Physik 1921 erhielt. 

Er wuchs in Ulm in einer jüdisch-deutschen Familie auf, die der Mittelschicht zuzuordnen war. Bald nach seiner Geburt zog die Familie 1880 aus der Universitätsstadt in die bayerische Landeshauptstadt München um. Bereits in der Schulzeit galten Einsteins Begabung und Begeisterung vor allem den naturwissenschaftlichen Fächern. Auch außerhalb der Schule entfaltete er sich auf diesem Gebiet und verschaffte sich mit (populär-)wissenschaftlicher Literatur einen Überblick über den aktuellen Stand der Forschung.

Im Alter von 15 Jahren zogen Einsteins Eltern aus beruflichen Gründen nach Mailand, der Sohn sollte jedoch in München die Schule beenden. Aus Ärger über den Direktor verließ er aber zwei Jahre später das Gymnasium ohne Abschluss. Kurz darauf ergab sich für ihn die Möglichkeit, an einem Schweizer Gymnasium weiter zur Schule zu gehen. Dort schloss er im Jahre 1896 seine Schullaufbahn mit exzellenten Noten ab. Die heute oft verbreitete These, dass Einstein ein schlechter Schüler gewesen sei, beruht auf einer Fehlinterpretation des Schweizer Notensystems.

Von 1896 bis 1900 studierte Einstein am Züricher Polytechnikum.

1905 veröffentlichte er nach langer Arbeit einige seiner frühen und zugleich mit zu wichtigsten zählende Werke: darunter eine Hypothese zu Lichtquanten und eine quantentheoretische Erklärung. Zentral in Einsteins wissenschaftlichen Werk ist die ebenfalls 1905 veröffentlichte Arbeit „Zur Elektrodynamik bewegter Körper“, die heute unter dem Namen „Spezielle Relativitätstheorie“ bekannt die wohl bekannteste Formel der Physik enthält: E=mc2. Parallel zu diesen Arbeiten hatte Einstein auch an seiner Dissertation gearbeitet, die er im selben Jahr bei der Universität Zürich einreichte und für die ihm im Folgejahr der Doktortitel der Physik verliehen wurde. Im Jahre 1909 wurde Einstein Dozent auf dem Gebiet der theoretischen Physik, zwei Jahre später bekam er den Professorentitel verliehen.

1922 erhielt er schließlich den Nobelpreis für Physik – allerdings nicht für die spezielle oder allgemeine Relativitätstheorie sondern für seine Erklärung des photoelektrischen Effekts ebenfalls aus dem Jahr 1905.

Seinen hohen Bekanntheitsgrad nutzte Einstein für zahlreiche Reisen, auf denen er mit vielen wissenschaftlichen Koryphäen seiner Zeit in Kontakt kam. Im Jahre 1932 reiste Einstein einmal mehr in die Vereinigten Staaten und kehrte wegen der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten im folgenden Jahr nicht mehr Deutschland zurück. In der Folge wurde er ausgebürgert. Einstein lebte, arbeitete und forschte fortan bis zu seinem Tod an der Universität Princeton. Er vertiefte seine Forschungen und veröffentlichte in den folgenden Jahren zahlreiche weitere Schriften, die heute Teil der allgemeinen Relativitätstheorie sind. Neben vielen anderen Wissenschaftlern suchte auch Einstein nach einer „Weltformel”.

Sein Heimatland Deutschland sah Einstein nur noch einmal inkognito drei Jahre vor seinem Tod im Jahr1952wieder. Insbesondere in seinen letzten Lebensjahren trat Einstein nicht nur als Forscher und Wissenschaftler, sondern auch als Pazifist und Botschafter für den Weltfrieden auf.

Er stirbt am 18.04.1955 zur Zeit des in West und Ost geteilten Deutschlands in Princeton, New Jersey.






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Heute vor 100 Jahren

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Heute vor 100 Jahren

Marie Juchacz - die erste Frau am Rednerpult in einem deutschen Parlament

Es ist ein historischer Moment, als Marie Juchacz am 19. Februar 1919 ans Rednerpult der deutschen Nationalversammlung im Weimarer Nationaltheater tritt. Zum ersten Mal spricht eine Frau in einem deutschen Parlament. Zusammen mit 36 weiteren Frauen gehört die damals 40-jährige Sozialreformerin und Frauenrechtlerin zu den ersten weiblichen Abgeordneten in Deutschland. Mit dem Ende des Ersten Weltkriegs war den Frauen das Wahlrecht zugestanden worden.

Die erste Rednerin in der Weimarer Nationalversammlung bleibt allerdings weniger durch ihre weitere parlamentarische Arbeit in Erinnerung als vielmehr durch einen Verband, den sie am 13. Dezember 1919 gründet. Die Arbeiterwohlfahrt, auch AWO genannt, wird zu ihrem Lebenswerk. Unter dem Dach der SPD entstehen im ganzen Land Einrichtungen zur Linderung der Arbeiternot - Kurheime für Alkoholkranke, Altersheime für proletarische Rentner und Erholungslager für Kinder. Hilfe zur Selbsthilfe ist wie schon in den Kriegsjahren das Motto von Marie Juchacz' Engagement in der Sozialfürsorge. Die große Politik hinterlässt sie weiter den Männern.

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Erneut - nochmals - wieder

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Erneut - nochmals - wieder

Erneut

Adjektiv
Bedeutung: von Neuem, wieder auftretend

Beispiele:

Erneute Unruhen
Mit erneuter Kraft arbeiten
Erneut Forderungen stellen.

Nochmals

Adverb

1. ein weiteres Mal, noch einmal


Beispiele:

Ich möchte das nochmals betonen
Nochmals (ich frage noch einmal): Wo waren Sie zwischen 19 und 20 Uhr?


2. drückt aus, dass ein Vorgang, Zustand unterbrochen, eine schon abgeschlossene Angelegenheit wieder aufgenommen wird

Beispiel
:

Sie hatte den Motor schon angelassen, da stieg sie nochmals aus.


Wieder

Adverb

1. drückt eine Wiederholung aus; ein weiteres Mal, wie früher schon einmal;  erneut

Beispiele:

Wir fahren dieses Jahr wieder an die See
Ich werde morgen wieder früh aufstehen.
Tu das nie wieder!
Nie wieder (nie mehr) Krieg!
Wann siehst du sie wieder? 
Es regnet wieder!
Was ist denn jetzt schon wieder los?

2. drückt eine Rückkehr in einen früheren Zustand aus; drückt aus, dass etwas rückgängig gemacht wird


Beispiele:

Wieder gesund sein.
Alles ist wieder beim Alten.
Ich bin gleich wieder hier.
Er fiel und stand sofort wieder auf.
Der Name ist mir endlich wieder eingefallen

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Verben mit Präpositionen

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Verben mit Präpositionen

Hier einige Beispiele für Verben mit Präpositionen:

achten auf: Achte auf en Verkehr!

anfangen mit: Hast du schon mit den Hausaufgaben abgefangen?

sich ärgern über: Wir haben uns sehr über die Verspätung geärgert

bedanken bei/für: Sie hat sich bei mir für die Blumen bedankt

sich beschweren bei/über: Kai hat sich beim Veranstalter über den Busfahrer beschwert

sich bewerben bei/um: Klaus hat sich bei der Bank um eine Stelle beworben

denken an: Ich denke an dich

diskutieren mit/über: Wir haben gestern mit Otto über den Verkehr diskutiert

sich entschukdigen bei/für: Entschuldige dich bei deinem Chef für die falschen Angaben

sich freuen auf: Maria freut sich auf den Urlaub

glauben an: Glaubst du an die Wiedergeburt?

sich informieren bei/über: Informiere dich bei Hans über die Möglichkeiten

sich interessieren für: Anna interessiert sich für Fußball

sich kümmern um: Können Sie sich bitte um die Pflanzen kümmern?

nachdenken über: Haben sie über meinen Vorschlag nachgedacht?

passen zu: Oliver passt nicht zu Claudia

sprechen mit/über: Ich habe mit Frau Meier über deine Bewerbung gesprochen

teilnehmen an: Daniel und ich nehmen am Seminar teil

sich treffen bei/zu: Wir treffen uns morgen bei den Nachbarn zum Frühstück

träumen von: Klara träumt von einem Urlaub in der Südsee

sich verlassen auf: Er verlässt sich auf sie

sich vorbereiten: Sie muss sich noch auf ihren Unterricht vorbereiten

sich wundern über: Ich wundere mich über dein Vertrauen

zweifeln an: Zweifelst du an mir?

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Verben mit Akkusativ

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Verben mit Akkusativ

Einige Beispiele für Verben mit Akkusativ:

aufräumen: Ich muss mein Zimmer aufräumen.
bekommen: Anna hat ein Handy bekommen.
bestellen: Er hat das Buch im Internet bestellt.
brauchen: Die Kinder brauchen neue Schuhe.
essen: Ich esse einen Apfel.
haben: Wir haben einen Hund
hören: Ich höre einen Song von Michael Jackson.
kaufen: Wir kaufen einen neuen Teppich.
lesen: Der Student liest ein Buch.
nehmen: Mein Großvater nimmt seine Medikamente regelmäßig.
reparieren: Der Mechaniker kann das Auto nicht mehr reparieren.
suchen: Die Frau sucht ihre Brille.
trinken: Das Kind trinkt einen Orangensaft.
vergessen: Oliver hat den Termin vergessen.
verlieren: Ich habe meinen Schlüssel verloren.
verstehen: Ich kann dich nicht verstehen.

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Verben mit Dativ

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Verben mit Dativ

Hier einige Beispielen von Verben, die den Dativ nach sich ziehen:

abraten von ich rate dir davon ab

antworten er antwortet mir nicht

begegnen wir sind uns gestern begegnet

danken wir danken Ihnen für die Antwort

einfallen mir fällt nichts ein

fehlen du fehlst mir!

folgen ich folge dir bis ans Ende der Welt

gefallen das Hotel gefällt uns sehr

gehören wem gehört das?

gelingen ihr gelingt heute nichts

glauben glaube mir!

gratulieren wir gratulieren euch!

helfen kannst du mir bitte helfen

nützen das nützt uns nicht

passen passt dir die Hose?

raten ich rate dir dazu

schmecken schmeckt es dir?

vertrauen er kann ihr vertrauen

widersprechen immer widersprichst du deinen Eltern

zuhören hör mir bitte zu!

zustimmen stimmt ihr mir zu?




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Ein frohes neues Jahr

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Ein frohes neues Jahr

Wie auch immer eure Pläne, Wünsche, Ziele für das Jahr 2019 aussehen: Ich wünsche euch, dass sie in Erfüllung gehen.

Euch allen ein schönes und glückliches Jahr 2019!

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Das Jahr geht zu Ende

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Das Jahr geht zu Ende

Um vier wird's schon dunkel
Der Wind weht von Ost
Die Luft schmeckt schon lange nach Schnee
Die Stadt ist geschmückt
Spielt noch immer verrückt
Und sagt rastlos der Weihnacht ade

Das Jahr geht zu Ende
Die Kerzen verglühen
Doch das Licht leuchtet weiter in dir
Das Jahr geht zu Ende
Die Kerzen verglühen
Doch das Licht leuchtet weiter in dir

Du merkst, es ist wirklich schon wieder so weit
Und spürst, wie es kribbelt im Blut
Du denkst an das Jahr
Siehst noch einmal was war
Und du fragst dich: War's schlecht oder gut?

Das Jahr geht zu Ende
Die Kerzen verglühen
Doch das Licht leuchtet weiter in dir
Das Jahr geht zu Ende
Die Kerzen verglühen
Doch das Licht leuchtet weiter in dir

Und strahlt…

Rolf Zuckowski

https://www.youtube.com/watch?v=c7fOcsloEIM



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Doch!

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Doch!

Positive Fragen

Wenn wir eine Frage ohne Fragewort stellen, erwarten wir „JA“ oder „NEIN“ als möglich Antwort.

Wir haben diese beiden Optionen, wenn die Frage „positiv“ gestellt wird. Dies sind Fragen ohne die Wörter „KEIN“ oder „NICHT“.

Beispiele:
Hast du ein Auto? – Ja, ich habe ein Auto
Hast du ein Fahrrad? – Nein, ich habe kein Fahrrad
Musst du heute arbeiten? – Nein, ich muss nicht arbeiten.


Negative Fragen

In negativen Fragen finden wir die Wörter „KEIN“ oder „NICHT„.

Wenn wir der negativen Frage zustimmen, meinen wir damit, dass wir die negative Aussage der Frage bestätigen. Dann sagen wir: „NEIN„

Aber wenn wir den negativen Inhalt der Frage nicht bestätigen, also nicht zustimmen, nehmen wir das Adverb „DOCH„. Das bedeutet, dass wir der negativen Aussage widersprechen.


Beispiele:
Kommst du morgen nicht? Doch, ich komme. 
Hast du keinen Appetit? Nein, ich habe keinen Appetit.
Bist du nicht müde? Doch, ich bin sehr müde!

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Wort des Jahres 2018: Heißzeit

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Wort des Jahres 2018: Heißzeit

Das Wort des Jahres 2018 ist Heißzeit.

Diese Entscheidung traf eine Jury der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) in Wiesbaden. Sie thematisiert damit nicht nur den extremen Sommer, sondern es soll auch eines der gravierendsten globalen Phänomene des frühen 21. Jahrhunderts, der Klimawandel, angesprochen werden. Darüber hinaus sei Heißzeit eine interessante Wortbildung. Mit der lautlichen Analogie zu Eiszeit erhalte der Ausdruck über die bloße Bedeutung "Zeitraum, in dem es heiß ist" hinaus eine epochale Dimension und verweise möglicherweise auf eine sich ändernde Klimaperiode, so die Jury in ihrer Begründung.

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Übung zu Satzverbindungen

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Übung zu Satzverbindungen

weil - obwohl - als - nachdem - dass - wenn - ob 

Der erste Urlaubstag im Februar 

_______ wir im Februar Urlaub hatten, flogen wir in den Süden auf eine kanarische Insel. Wir hatten vorher beide viel gearbeitet und hofften, _______ wir uns dort gut erholen konnten. _______ das Wetter schön wäre, wollten wir am Strand liegen und faul sein. _______ es regnete, wollten wir ein Auto mieten und die Insel besichtigen. 

_______ der Flug fünf Stunden dauerte, war das Fliegen für uns nicht langweilig. Der Himmel war so klar, _______ wir aus großer Höhe alles sehen konnten. Besonders der Flug über die Sahara war interessant für uns, _______ wir die Wüste noch nie gesehen hatten. 

_______ wir ankamen, nahmen wir ein Taxi und fuhren zu unserem Bungalow. Wir waren beide sehr zufrieden, _______ die Unterkunft sauber und geräumig war und nahe am Meer lag. _______ wir ausgepackt hatten, setzten wir uns in ein Lokal am Strand und tranken einen Kaffee. Dann gingen wir spazieren. _______ die Sonne schien, war es sehr warm und wir brauchten nur T-Shirts und kurze Hosen. Im Meer wollten wir aber nicht baden, _______ das Wasser für uns zu kalt war. _______ es nur 18 Grad hatte, sahen wir einigen Leuten beim Schwimmen zu. 

Auf der Insel wachsen nur Palmen und Kakteen. Andere Pflanzen gibt es nicht, _______ das Klima sehr trocken ist. 

_______ es Abend wurde, gingen wir in ein schönes Restaurant. Das Essen schmeckte mir, _______ ich Fisch normalerweise nicht so gern esse. Die Kellnerin fragte uns, _______ wir ein Glas Wein bestellen wollen. 

_______ wir gegessen hatten, spazierten wir wieder zu unserem Bungalow zurück. Wir freuten uns, _______ wir eine ganze Woche frei hatten und am Meer waren. Wir schliefen sehr gut, _______ wir nur das Meer rauschen hörten und es in der Nähe keine Autos gab. 



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Advent

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Advent

Advent, Advent,
ein Lichtlein brennt.
Erst eins, dann zwei,
dann drei, dann vier,
dann steht das Christkind vor der Tür.

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Konnektoren - Präpositionalphase

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Konnektoren - Präpositionalphase

Grund (kausal, konsekutiv) 

wegen [auf Grund (aufgrund)] + GEN: 
Wegen meiner Krankheit kann ich heute nicht zur Arbeit gehen. 

Folge (konsekutiv, kausal)

infolge + GEN:
Infolge meiner Krankheit kann ich nicht zur Arbeit gehen. 



Zweck (final)

zu + DAT: 
Zum Bestehen der Prüfung braucht man auch etwas Glück. 



Einschränkung (konzessiv)

trotz + GEN:
Trotz meiner Einladung ist er nicht gekommen. 



Gegensatz (adversiv)

im Gegensatz zu + DAT:
Im Gegensatz zu ihm hat sie die Prüfung bestanden. 

statt + GEN: 
Statt des Kaufs eines Autos empfehlen wir Leasing. 

ohne + AKK: 
Ohne (eine) Entschuldigung verließ er das Zimmer. 



Mittel (instrumental)

durch + AKK: 
Durch Fahrradfahren kann man die Umwelt schützen.



Bedingung (konditional)

bei + DAT (im Falle):
Bei gutem Wetter machen wir am Wochenende eine Fahrradtour. 

ohne + AKK: 
Ohne Ausbildung findet man nur schwer einen Ausbildungsplatz 



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Konnektoren - Hauptsatz und Nebensatz mit Konjunktion

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Konnektoren - Hauptsatz und Nebensatz mit Konjunktion

Grund (kausal, konsekutiv): 

denn:
Ich kann heute nicht zur Arbeit gehen, denn ich bin krank. 

weil [da]: 
Ich kann heute nicht zur Arbeit gehen, weil ich krank bin. 


Folge (konsekutiv, kausal)

deshalb (deswegen, daher, darum, aus diesem Grund, infolgedessen): 
Ich bin krank, deshalb kann ich nicht zur Arbeit gehen. 

trotzdem:
Ich habe ihn eingeladen, trotzdem ist er nicht gekommen. 

:so ... dass 
Ich bin so krank, dass ich nicht zur Arbeit gehen kann. 


Zweck (final)

damit, um .... zu: 
Man braucht auch etwas Glück, damit man die Prüfung besteht.. 
Man braucht auch etwas Glück, um die Prüfung zu bestehen. 


Einschränkung (konzessiv)

trotzdem:
Ich habe ihn eingeladen, trotzdem ist er nicht gekommen. 

obwohl [obgleich, obschon): 
Er ist nicht gekommen, obwohl ich ihn eingeladen habe. 


Gegensatz (adversiv)

während:
Sie hat die Prüfung bestanden, während er sie nicht bestanden hat. 

anstatt .... dass (zu): 
Anstatt ein Auto zu kaufen, empfehlen wir Leasing. 

ohne .... dass (zu): 
Ohne sich zu entschuldigen, verließ er das Zimmer. 


Mittel (instrumental)

indem, dadurch .... dass: 
Man kann die Umwelt schützen, indem man Fahrrad fährt. 
Man kann die Umwelt dadurch schützen, dass man Fahrrad fährt. 


Bedingung (konditional)

wenn [falls] :
Wenn das Wetter gut ist, machen wir am Wochenende eine Fahrradtour. 

wenn nicht: 
Wenn man keine Ausbildung hat, findet man nur schwer einen Arbeitsplatz 







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Der Mauerfall

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Der Mauerfall

Am 9. November 1989 fiel die Berliner Mauer. Knapp ein Jahr nach dem Mauerfall war die Wiedervereinigung 1990 vollendet. Am 3. Oktober trat die DDR der Bundesrepublik bei. Vom Fall der Mauer am 9. November 1989 bis zur deutschen Einheit dauerte es damit knapp ein Jahr. Die Existenz der DDR endete am Mittwoch, 3. Oktober 1990.

Der 9. November 1989 steht fest mit der Deutschen Einheit in Verbindung. Der Tag erinnert auch an den erfolgreichen Widerstand und Bürgermut. Der Fall der Mauer markiert zudem das Ende des Kalten Krieges.

Der Bau der Mauer begann im August 1961. In der Nacht vom 12. auf den 13. August 1961 gab Walter Ulbricht, der DDR-Staatsratsvorsitzende, SED-Parteiführer und Vorsitzende des Nationalen Verteidigungsrates der DDR, den Befehl zur Abriegelung der Sektorengrenze in Berlin.

Am frühen Morgen des 13. August begannen bewaffnete Grenzpolizisten das Straßenpflaster aufzureißen, Barrikaden zu errichten und Stacheldraht zu befestigen. Die Absperrung lief entlang der sowjetischen Sektorengrenze mitten durch Berlin. Geschütze und Panzer fuhren auf.

In der Nacht vom 17. zum 18. August wurde der Stacheldraht durch eine Mauer aus Hohlblocksteinen ersetzt. Die Grenze war dicht.

Eine ganze Generation lang wurden die Deutschen in Ost und West getrennt. Die Mauer wurde weltweit zum Symbol für den Kalten Krieg, der die Welt politisch in eine östliche und eine westliche Hemisphäre spaltete.

Mehrere Entwicklungen führten zum Mauerfall am 9. November 1989. Die Reformen des sowjetischen Staatspräsidenten Michail Gorbatschow, die Wirtschaftskrise, die Massenflucht der Menschen in den Westen und die friedlichen Demonstrationen der DDR-Bürgerinnen und -Bürger erzwangen das Ende der DDR-Diktatur.



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